Allgemein

Carving the Floating World

Wir freuen uns, in unserer Gruppenausstellung „Carving the Floating World“, eine Auswahl neuerer Holzschnitt-Arbeiten junger japanischer Künstler vorzustellen, die die jahrhundertealte Kunstform des japanischen Holzschnitts ins 21. Jahrhundert bringen.

Circles, neue Fotografien von Tomohide Ikeya

Micheko freut sich, neue Arbeiten von Tomohide Ikeya zeigen zu können. Der bekannte Fotokünstler war seit seinen beiden sehr erfolgreichen Münchner Ausstellungen im Sommer 2010 und 2012, weiterhin sehr aktiv im Fortführen seiner Werkreihen „Breath“ und „Moon“. Hinzu kommen Bilder seiner Serie „Wave“, die bisher nicht außerhalb Japans gezeigt wurden. Sehr erfolgreich auch als Mode- und Werbefotograf, liebt es Ikeya, seine Passion für das Meer und den Tauchsport mit seinen persönlichen Foto-Projekten zu verbinden. Die Ergebnisse erinnern an Butoh, die moderne japanische Tanzform, die nach dem 2. Weltkrieg entwickelt wurde. Dramatisch in ihrer Ausdrucksform, aber stets ästhetisch, elegant und höchst expressiv. Dies haben alle Foto-Serien von Ikeya gemeinsam.

NEO JAPAN, digitale Techniken in Malerei und illustration

„Bye bye Kitty“. Die im Jahr 2011 von der Japan Society Gallery in New York unter diesem Titel gezeigte Ausstellung markierte den wohl jüngsten Wendepunkt in der zeitgenössischen bildenden Kunst Japans. Von den Kuratoren selbst zwischen Himmel und Hölle verortet zeigte sie die Abkehr einer neuen Generation von Künstlerinnen und Künstlern weg von den bislang stark nationalen geprägten Einflüssen hin zu westlichen, vor allem amerikanischen Strömungen. Und es kennzeichnete den Abschied von einem in Japan sehr wichtigen Wort: kawaii, was so viel meint wie süß oder niedlich und in den Comic- Figuren mit den großen runden Augen oder in Plüschtieren bis heute seinen Ausdruck und den Erfolg bei dem überwiegenden Teil der japanischen Bevölkerung findet.

Metamorphosis

Die Künstlerin Saya Irie ist auf der Suche nach der Seele der Dinge. Als künstlerische Ausdrucksform hat sie eine sehr spezielle Technik ausgewählt, die sie einzigartig in der Kunstwelt macht. Die 1983 geborene und in Hiroshima lebende Künstlerin verändert Gegenstände durch eine Reduktion besonderer Art. Besonders widmet sie sich Büchern, Fotografien, Geldscheinen und sogar Seifen. Damit beabsichtigt die Künstlerin zu zeigen, wie leicht der absolute Wert eines Objekts hinterfragt werden kann. Der Sinn ihrer Arbeiten liegt in der kontinuierlichen Suche nach der Seele des Ausgangsobjekts durch seine Re-Imagination.

Three is a magic number 9

Mit dem Künstlerkollektiv 3 (Three) zeigt Micheko Galerie politisch engagierte Kunst aus Japan, welche eine neue Generation von Künstlern in den Vordergrund rückt. 3  schafft Kunst, die mit denselben Mitteln von Murakami, Nara und Co. das „Cool Japan“ und die „kawaiiness“, der japanisch beeinflussten und global vermarkteten Niedlichkeitsästhetik, in Frage stellt. Kunststofffiguren aus populären Manga- und Anime-Serien werden geschmolzen, zu neuen Figuren geformt, zersägt und wieder miteinander verbunden. Dadurch entstehen dreidimensionale Arbeiten, die durch den ausgewählten Herstellungsprozess, neue, teils unvorhersehbare Strukturen und Muster offenbaren. Die japanische Manga- und Anime-Kultur manifestiert sich neu und lässt dabei ein Innenleben zum Vorschein kommen, das, repräsentativ für die japanische Gesellschaft mit ihren aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, tief blicken lässt und neue Perspektiven offenbart.

„GOODBYE TRADITIONS!“

Micheko Galerie hat zehn Künstler zu einer Gruppenausstellung zusammengebracht, die unter dem Titel „Goodbye Traditions!“ ihre Interpretationen traditioneller kunsthandwerklicher Techniken vorstellen. Dabei ist bestimmt etwas für jeden Geschmack: Textil-, Blattgold-, Keramik-, Glas- und Emailkunst ganz neu interpretiert. Der überwiegende Teil der ausgestellten Arbeiten wurden neu für „Goodbye Traditions!“ geschaffen. Durch ihre Popularität in Japan gibt es für die Künstler oft Wartelisten für ihre Werke. Micheko Galerie zeigt nun vom 11.05. bis 26.07.2014, dass die im Westen übliche Trennung zwischen Kunsthandwerk und der bildenden Kunst in Japan nicht stattfindet. Übrigens wurde die Trennung zwischen den beiden Begriffsdefinitionen in Europa erst im 19. Jahrhundert eingeführt.

„Mass“ – Schmuck neu interpretiert

Unter dem gemeinsamen Motto „Mass“ stellen Sungho Cho, Akiko Kurihara und Fumiki Taguchi anlässlich der Münchner SCHMUCK-Tage 2014 ihre neueste Schmuck-Kunst aus.

Micheko macht Winterpause und stellt aus auf der Art Stage Singapore 2014

Wir schließen unsere Galerie vom 21. Dezember bis inklusive 27. Januar 2014. Über die Feiertage werden wir etwas entspannen und hinter den Kulissen geht es dann weiter mit unseren Vorbereitungen für die ART STAGE SINGAPORE. Wir freuen uns sehr, dort eine Installation mit neuen Arbeiten von KENICHI YOKONO auszustellen und unsere Galerie zum ersten Mal einem asiatischen Publikum vorzustellen.

Micheko @ NIGHT ART MUNICH 2013

s sind die letzten Tage unserer Ausstellung „WAS IT A CAT I SAW?“ mit Autorenschmuck von Akiko Kurihara und Skulpturen von Go Segawa. Die Ausstellung endet am Samstag, den 18. Mai um 16 Uhr. Exklusiv zur NIGHT ART 2013 präsentieren wir „MEHR KUNST TRAGEN!“, zwei Schülerinnen der MD.H, Mediadesign Hochschule München, ein Student der Münchner Akademie der bildenden Künste, sowie eine freischaffende Künstlerin interpretieren auf ihre ganz persönliche Art SUMI-E, japanische Tuschemalerei auf einem „long T-shirt“ des Münchner Mode-Labels MOMA LI von Monika Liebetanz. Wir stellen Ihnen vier „Umkleidekabinen“ der besonderen Art zur Verfügung. Sie werden Ihren Spaß haben!

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