Risa Fukui

„KIRI GA II“ – neue zeitgenössische Scherenschnitte von Risa Fukui

In Europa denken wir bei dem Begriff Scherenschnitt meistens an schwarze Silhouetten von Portraits in Seitenansicht. Besonders populär war die Kunst des Scherenschnitts in Deutschland im 18. Jahrhundert und bis ca. Mitte des 19. Jahrhunderts. Dass aber der Scherenschnitt aus Asien stammt ist vielleicht weniger bekannt. Ursprünglich aus Nordchina, breitete sich diese Kunstform schnell aus und gelangte irgendwann auch nach Japan, wo der Scherenschnitt, so wie so vieles, was aus China nach Japan gelangte, adaptiert und dem japanischen Geschmack angepasst wurde. Risa Fukui, Papierkünstlerin aus Tokio, hat den Scherenschnitt zu einer Kunstform des 21. Jahrhunderts gemacht. Ihre Arbeiten sind von einer Komplexität und Perfektion, dass nur noch wenig an die relativ einfachen Schnittbewegungen des frühen Scherenschnitts erinnert.

Risa Fukui, die Zauberin des Scherenschnitts

In Europa denken wir bei dem Begriff Scherenschnitt meistens an schwarze Silhouetten von Portraits in Seitenansicht. Besonders populär war die Kunst des Scherenschnitts in Deutschland im 18. Jahrhundert und bis ca. Mitte des 19. Jahrhunderts. Dass aber der Scherenschnitt aus Asien stammt ist vielleicht weniger bekannt. Ursprünglich aus Nordchina, breitete sich diese Kunstform schnell aus und gelangte irgendwann auch nach Japan, wo der Scherenschnitt, so wie so vieles, was aus China nach Japan gelangte, adaptiert und dem japanischen Geschmack angepasst wurde. Risa Fukui, Papierkünstlerin aus Tokio, hat den Scherenschnitt definitiv in das 21. Jahrhundert herüber gebracht. Ihre Arbeiten sind von einer Komplexität und Perfektion, die nur noch wenig an die relativ einfachen Schnittbewegungen des frühen Scherenschnitts erinnert.

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