Migranten

Satomi Shirais Arbeiten geben viel Raum für Interpretationen

Shirai selbst sieht ihre Arbeiten als Versuche, die physischen und psychologischen Veränderungen und Assimilationsprozesse von Migranten fotografisch umzusetzen. Ursprünglich als Dokumentation ihrer eigenen Erfahrungen als Japanerin in New York begonnen, wandelten sich ihre Bilder schnell in symbolbeladene, teils surreal anmutende Arbeiten, welche stellvertretend für all diejenigen sprechen wollten, die sich im Ausland zu integrieren versuchen. Auch ihre fast an Makroaufnahmen erinnernden Bilder von Puppenhäusern, die, oft zerlegt und falsch zusammengefügt, von der Inkompatibilität der eigenen Gewohnheiten und der daheim gelernten Massstäbe mit dem neuen Zuhause erzählen fügen sich in dieses Thema, das Satomi Shirai so beschäftigt, nahtlos ein.

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