Allgemein

“Nutzloses Wissen” über Sakura und Hanami

Wussten Sie, dass der Brauch des Hanami, des Kirschblüten betrachtens, in Japan sehr wahrscheinlich schon auf die Nara-Periode (710-794) zurückgeht und von der chinesischen Tang-Dynastie übernommen wurde, in der die Blüte der Pflaumenbäume zelebriert wurde. Natürlich wurde das Kirschblüten-Fest anfangs nur am kaiserlichen Hof gefeiert. Erst als die Samurai unter den Shogunaten (1192-1867) die Tradition übernahmen, wurde Hanami auch in der normalen Bevölkerung populär.

Waves and Emotions – Fotografie und zeitgenössische Nō-Masken im Dialog

Tomohide Ikeya, der Fotokünstler, der internationale Bekanntheit durch seine Serie BREATH erlangt hat stellt bei Micheko nun zum vierten Mal aus. Dieses Mal werden Ikeyas Arbeiten begleitet von Kenichi Asanos zeitgenössischen Nō-Masken, welche in einen Dialog treten mit den Fotografien der Serie WAVE.

The Ishii Collection

Der in Tokio lebende Hiromi Ishii trug über einen Zeitraum von über 30 Jahren japanische Alltagsgegenstände zusammen, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Eine besondere Leidenschaft des Sammlers Ishii sind Katagami, Schablonen aus Maulbeerenpapier, die zum Auftragen von Farbmustern auf Kimonostoffe verwendet wurden.

The cat did it. – New jewellery by Akiko Kurihara

"Ich ziele darauf ab, Schmuckstücke in minimalistischem Stil als Kommunikationsmittel zu schaffen, als humorvolle Objekte, die jene Leute verbinden, die meine Stücke tragen, mit jenen, die meine Stücke an ihren Trägern entdecken. Eine Reihe meiner Arbeiten spielt mit physischen Tricks: Halsketten, welche die Farbe der linken und rechten Kettenhälften verändern, oder wo sich die Farbe der eingebetteten Kugel ändert am Eingang und Ausgang, oder Ketten, Pins, Ringe und Ohrringe, die sich entgegen der Schwerkraft bewegen."

Orie Inoue – Wunderkammer

Die Werke von Orie Inoue sind eine traumhafte Neuinterpretation der natürlichen Welt, aus der sie Elemente sammelt, die sie dann mit Poesie und Humor umwandelt, um seltsame, hybride, anmutige und zarte Lebensformen zu schaffen. Die Künstlerin spielt mit unserer Wahrnehmung und fordert unsere Phantasie heraus.

EXPLORATIONS – Neue Positionen in der Fotografie und im Fotorealismus

Wie die Digitalisierung in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens zu tiefgreifenden Veränderungen geführt hat ist auch die Fotografie, zumal die künstlerische Fotografie unabhängig davon, ob man sich bei der Bildentstehung analoger oder neuer Technik bedient, in stetem Wandel begriffen und auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und Präsentationsformen.

COLLECT

Zum dritten Mal in Folge lassen wir unser Ausstellungsjahr mit einer Gruppenausstellung für angewandte Kunst aus Japan ausklingen. Wir haben neue Talente für Sie entdeckt, aber auch Künstler der Galerie gebeten, neue Arbeiten für COLLECT zu schaffen. Lassen Sie sich bezaubern von der zeitlosen Eleganz neuer Glasarbeiten von Ryo Sekino, neuer, extravaganter Keramikvasen von Kayoko Mizumoto, einer wunderbaren textilen Collage von Ai Kijima und zahlreichen weiteren Kunstwerken und Objekten der angewandten Kunst.

„KIRI GA II“ – neue zeitgenössische Scherenschnitte von Risa Fukui

In Europa denken wir bei dem Begriff Scherenschnitt meistens an schwarze Silhouetten von Portraits in Seitenansicht. Besonders populär war die Kunst des Scherenschnitts in Deutschland im 18. Jahrhundert und bis ca. Mitte des 19. Jahrhunderts. Dass aber der Scherenschnitt aus Asien stammt ist vielleicht weniger bekannt. Ursprünglich aus Nordchina, breitete sich diese Kunstform schnell aus und gelangte irgendwann auch nach Japan, wo der Scherenschnitt, so wie so vieles, was aus China nach Japan gelangte, adaptiert und dem japanischen Geschmack angepasst wurde. Risa Fukui, Papierkünstlerin aus Tokio, hat den Scherenschnitt zu einer Kunstform des 21. Jahrhunderts gemacht. Ihre Arbeiten sind von einer Komplexität und Perfektion, dass nur noch wenig an die relativ einfachen Schnittbewegungen des frühen Scherenschnitts erinnert.

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