Muga Miyahara

IPPO, Benefiz-Ausstellung von Muga Miyahara und Freunden vom 13. bis 29. Mai 2011

Muga Miyahara und einige befreundete Fotografen organisieren vom 13.05 bis 29.05.2011 die Benefizausstellung “IPPO” ( Ein Schritt” ). Wir drücken die Daumen, dass diese Ausstellung genügend Erlöse einbringt, damit sie für das eine oder andere Opfer der Katastrophenserie, die Japan im März dieses Jahres getroffen hat, zum ersten Schritt wird, sich wieder auf eigene Beine zu stellen.

SAKURA – Fotografische Nah-Paradies-Erfahrungen

Unsere erste thematische Ausstellung widmen wir Sakura, der japanischen Kirschblüte. Es gibt wohl nur noch wenige andere Begriffe, welche die Seele Japans treffender symbolisieren. Die japanische Kirschblüte repräsentiert Schönheit, Neuanfang und Vergänglichkeit zusammengefasst in einem kurzen, jedoch von intensiven Momenten melancholischen Glücks geprägten Zeitabschnitts. Die warme Jahreszeit beginnt und die Japaner feiern unter den japanischen Zierkirschbäumen ihre Picknicks mit Freunden, Familie oder Arbeitskollegen. Gemeinsam genießen sie bei viel Bier, Sake und kleinen Snacks die Kirschblüte. Wir haben eine kleine aber feine Auswahl von Sakura-Fotografien ausgewählt von Fotografen wie Muga Miyahara, Satomi Shirai, Ryo Ohwada, Toshio Enomoto, Yumiko Kinoshita. Besonders freuen wir uns, auch einen von uns sehr verehrten deutschen Fotokünstler mit einem Motiv dabei zu haben: Robert Voit. Micheko beginnt damit, auch westliche Künstler zu zeigen, die sich intensiv mit Japan oder Asien generell künstlerisch auseinandergesetzt haben.

Einführung zur Ausstellung “Die Welt dahinter” von Muga Miyahara

Eine Frau. Schlafend. Träumend? Fische. Viele Fische. Immer mehr Fische. Nass, kalt, glatt. Gefühle des  Ekels und Schauderns? Eine Frau. Schlafend. Alpträumend? „Als Kind“, schreibt Muga Miyahara, „hasste ich es Fisch zu essen. Aber mein Vater bestand darauf und sagte immer wieder: ‚Iss Fisch! Iss Fisch!’ Das bereitete mir große seelische Qualen…“ Diese Kindheitserinnerung war die Inspiration für „A Memory of a Fish is there…“ einen der bekanntesten Bildzyklen des Künstlers. In immer neuen Variationen zeigt er eine junge nackte Frau und Fische und setzt sich auf diese Weise mit dem Trauma seiner Jugend auseinander. Der Betrachter mag die Gefühle des Ekels teilen, die Miyahara mit Fischen verbindet oder er mag die Fotografien auf seine Weise deuten. Surreal und verstörend wirken die Szenen auf jeden Fall.

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