Ein Möbiusband ist eine zweidimensionale Struktur in der Topologie, die nur eine Kante und eine Fläche hat. Sie ist nicht orientierbar, das heißt, man kann nicht zwischen unten und oben oder zwischen innen und außen unterscheiden.

Es wurde im Jahr 1858 unabhängig voneinander von dem Göttinger Mathematiker und Physiker Johann Benedict Listing und dem Leipziger Mathematiker und Astronomen August Ferdinand Möbius beschrieben (aus Wikipedia).

Ein Möbiusband ist leicht herzustellen, indem man einen längeren Streifen Papier mit beiden Enden ringförmig zusammenklebt, ein Ende aber vor dem Zusammenkleben um 180° verdreht.

Es gibt also keine Unterscheidung zwischen vorne und hinten für das Band und es gibt weder einen Anfang, noch ein Ende.

Im Laufe der Zeit hat sich das Möbiusband, vom mathematischen Sinn weit entfernt. Das Konzept wird seit langem in der Industrie, im Design und in der Kunst verwendet. Man könnte auch sagen, dass das Möbiusband unser Leben verwickelt.

Für die diesjährige Schmuck-Ausstellung bei Micheko Galerie haben wir das Möbiusband den beiden Schmuckkünstlerinnen Akiko Kurihara und Misato Seki zum Thema gegeben.

Das „Möbiusband“ ist als Form sehr ästhetisch und es ist auf vielfältige Weise interpretierbar. Es hat deshalb zahlreiche Designer und Künstler weltweit immer wieder inspiriert und eine Vielfalt von Objekten und Kunstwerken generiert.

Micheko_Galerie_Misato_Seki-4

Die neuen Schmuckarbeiten von Akiko Kurihara und Misato Seki übernehmen nicht direkt die Form des Möbiusbands. sondern sie haben Arbeiten geschaffen, die sich mit dem Konzept des Möbiusbands verbinden.

Wir sagen deshalb voraus, dass die Ausstellung „Möbius“ wieder sehenswert sein wird.

Eröffnung: Mittwoch, 11. März 2015
Ausstellung: 12. bis 21. März 2015