Neueste Arbeiten der Keramikkünstlerin Kayoko Mizumoto umrahmt von S/W-Fotografie von Muga Miyahara und Kenji Wakasugi

Die Keramik von Kayoko Mizumoto inspiriert sich allgemein am Werk europäischer Surrealisten wie Salvador Dalì. Wir baten die Künstlerin, für diese Ausstellung die Fotografien von Kenji Wakasugi auf sich wirken zu lassen und ihre Impressionen in ihre Keramiken einfließen zu lassen.

Kenji Wakasugi fotografierte das Haus eines Samurai aus dem 17. Jahrhundert in seinem natürlichen Licht. Der Fotograf wollte die Räume mit den Augen und Sinnen eines Betrachters aus derselben Epoche des Gebäudes reproduzieren. In die Fusuma, die verschiebbaren Trennwände des Hauses, kopierte Wakasugi Motive von anderen fotografischen Reisen durch Japan und andere Weltteile ein. Dadurch verschmelzen in seinen Bildern verschiedene Ären zu einer zeitlosen Ästhetik.

Als stilistische Ergänzung präsentieren wir „Tokonoma”, eine Serie von 16 S/W-Fotografien von Muga Miyahara. Der Begriff „Tokonoma“ bezeichnet eine Nische in einem typischen japanischen Haus, die üblicherweise mit einem Rollbild oder einem Ikebana-Arrangement geschmückt ist. Bei Miyahara wird das Tokonoma zu einem regelrechten Bühnenkasten in dem ein Panoptikum verschiedenartiger Objekte präsentiert wird, die den Betrachter zu vielfältigen eigenen Interpretationen einladen. Meistens äußerst einfache Arrangements im Geiste des Zen, verstören sie wiederum den Betrachter eher, als dass sie Ruhe und Beschaulichkeit vermitteln.

Eröffnung am 27.3.14 von 19 bis 21 Uhr
Dauer der Ausstellung: 28. März 2014 bis 3. Mai 2014