Kenichi Yokono: “Horror Pop”-Welten bei Micheko vom 08. Feb. bis 03 April 2012

Kenichi Yokono zeigt seine neuesten Arbeiten des “Horror Pop” zum ersten Mal in Deutschland

Kenichi Yokono widmet sich den Themen der zeitgenössischen japanischen Manga-Kultur und nutzt dazu traditionelle Holzschnitt-Techniken. Manga, Anime, Horror-Filme und andere Stereotypen der japanischen Pop-Kultur fließen in Kenichi Yokonos Arbeiten ein. Als Ikonen der (mehr oder weniger) subtil ausgedrückten Grausamkeit und Bedrohlichkeit, stellen seine Arbeiten win Kontrastprogramm zu den zuckersüßen, rehäugigen Figuren der populären Manga- und Anime-Figuren dar.

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laughing bears, © Kenichi Yokono, courtesy Micheko Galerie, limited Edition woodblock print

Obwohl Yokonos Arbeiten voll funktionsfähige Holzschnitte sind, von denen er auch Drucke anfertigen könnte, stellt er sie größtenteils als eigenständiges Werk aus. Auf diese Weise behält das Werk seine Exklusivität als handgefertigtes Unikat, durch das der Künstler eine spürbare Präsenz bewahrt. Yokonos Arbeiten werden so zu Zeugnissen einer augenzwinkernden Kritik an einer rasant alternden japanischen Gesellschaft, die von Hello Kitty und Konsorten geradezu besessen ist.

Für seine Einzel-Ausstellung bei Micheko zeigt Yokono zum ersten Mal auch Drucke, die er als limitierte Edition aufgelegt hat.

Geboren 1972 in Kanazawa, Japan, studierte Kenichi Yokono Kunst am Kanazawa College of Art. Er hatte Einzel-Ausstellungen in Tokio, Los Angeles, Wien und Amsterdam, sowie Arbeiten in zahlreichen Gruppen-Ausstellungen. 2005 gewann Yokono den Asian Cultural Council Fellowship award, and the Tom Eccles Prize (New York). Der Künstler lebt und arbeitet in Tokio, Japan.

“Fusion Art” bei Micheko im Rahmen der Münchner Fotodoks und der Langen Nacht der Museen

Micheko freut sich, gleich bei zwei spannenden Veranstaltungen innerhalb einer Woche dabei zu sein: bei der 2. Münchner Fotodoks und bei der 13. Münchner Langen Nacht der Museen.

Parallel zur derzeitigen Ausstellung “My Affection for Idols” von Natsuki Ohtake, zeigen wir vom Mittwoch, den 12. Oktober bis Sonntag, den 16. Oktober um 02:00 Uhr nachts die “Fusion Art”-Installation “TOKYO DREAMS” von Kenji Mikami, Chikashi Kasai und VOQ.

Raumkunst trifft Fotografie, trifft Musik. Der junge Installationskünstler Kenji Mikami hat Fotografien von Chikashi Kasai in seine Arbeit vollständig verschmolzen. Untermalt wird “TOKYO DREAMS” von Beats des japanischen DJs und Musikkünstlers VOQ. Eigens für diesen Anlass mischte er Tokioter Stadtgeräusche mit traditionellen und modernen japanischen Klängen. Der Betrachter taucht ein in eine schwüle, verrauchte Sommernacht in Tokio und erlebt durch den Kunst-Mix eine neue, unerwartete Welt, die er sich vielleicht nicht so vorgestellt hat. Manga meets Sex, meets Music, meets Lust for Life.

"Tokyo Dreams", fusion art installation by Kenji Mikami, Chikashi Kasai and VOQ

Schade, dass alles nach nur vier Tagen und einer Nacht wieder abgebaut wird.

Zu sehen und zu erfahren bei Micheko Galerie vom 12.10. bis 15.10.2011 zu den üblichen Öffnungszeiten und während der 13. Münchner Langen Nacht der Museen (Tickets auch bei Micheko erhältlich).

 

 

Fotobuch von Toshio Enomoto

Die zeitgenössische japanische Fotografie hat in den letzten Jahrzehnten eine ganze Reihe an Fotobüchern hervorgebracht, die inzwischen bei Sammlern Höchstpreise erzielen. Fotobücher sind in Japan sehr populär und können gelegentlich Auflagen erreichen, von denen so mancher Romanautor nur träumen kann.

Nobuyoshi Araki hat am Anfang seiner Karriere Abzüge seiner Fotos auf der Straße verkauft und seine ersten Fotobücher im Selbstverlag herausgebracht. Rinko Kawauchi, eine der derzeit populärsten japanischen Fotokünstlerinnen, wurde 2001 über Nacht berühmt, als sie gleich drei Bildbände gleichzeitig veröffentlichte.

Bildbände japanischer Fotografen, insbesondere aus den 60er und 70er Jahren, kosten heute mehrere Tausend Euro.

Toshio Enomoto, Jahrgang 1947, hatte sein Deutschlanddebüt bei unserer SAKURA-Ausstellung im vergangenen März. Seine schwarz-weiß-Fotografien sind in den Sammlungen verschiedener Museen und viele seiner Editionen sind schon vergriffen oder kurz davor.

Wir haben von seinem Buch “Kagirohi” (2008) noch einige Exemplare übrig. Das Buch zeigt einen Querschnitt seiner Arbeiten aus den 70er, 80er und 90iger Jahren, von denen wir einige Fotografien im Depot haben. Für 70 Euro ist das Buch bei uns noch zu haben. Einige Antiquariate handeln es schon wesentlich höher.

Sichern Sie sich Ihr Exemplar und bestellen Sie unter der 089-38 16 93 88 oder unter contact AT micheko.com.

Besuchen Sie auch Toshio Enomotos website, um mehr über seine Arbeiten zu erfahren.

KAGIROHI by Toshio Enomoto

KAGIROHI (2008)