Ausstellung

22 09, 2017

“My Affection for Idols” – neue Ausstellung der Textilkünstlerin Natsuki Ohtake

Micheko Galerie macht sich gerade frisch für seine neue Ausstellung. “My Affection for Idols” mit neuen Arbeiten der japanischen Textilkünstlerin Natsuki Ohtake ist vom 23. September bis 19. November 2011 zu sehen. Zur Eröffnung, am Donnerstag, den 22. September 2011, von 19 bis ca. 21 Uhr, laden wir Sie gerne ein. Das ist auch eine gute Gelegenheit, die Künstlerin persönlich kennen zu lernen. Sie kommt natürlich zu ihrer ersten Ausstellung in Europa persönlich vorbei.

3 01, 2015

Metamorphosis

Die Künstlerin Saya Irie ist auf der Suche nach der Seele der Dinge. Als künstlerische Ausdrucksform hat sie eine sehr spezielle Technik ausgewählt, die sie einzigartig in der Kunstwelt macht. Die 1983 geborene und in Hiroshima lebende Künstlerin verändert Gegenstände durch eine Reduktion besonderer Art. Besonders widmet sie sich Büchern, Fotografien, Geldscheinen und sogar Seifen. Damit beabsichtigt die Künstlerin zu zeigen, wie leicht der absolute Wert eines Objekts hinterfragt werden kann. Der Sinn ihrer Arbeiten liegt in der kontinuierlichen Suche nach der Seele des Ausgangsobjekts durch seine Re-Imagination.

18 07, 2014

Three is a magic number 9

Mit dem Künstlerkollektiv 3 (Three) zeigt Micheko Galerie politisch engagierte Kunst aus Japan, welche eine neue Generation von Künstlern in den Vordergrund rückt. 3  schafft Kunst, die mit denselben Mitteln von Murakami, Nara und Co. das „Cool Japan“ und die „kawaiiness“, der japanisch beeinflussten und global vermarkteten Niedlichkeitsästhetik, in Frage stellt. Kunststofffiguren aus populären Manga- und Anime-Serien werden geschmolzen, zu neuen Figuren geformt, zersägt und wieder miteinander verbunden. Dadurch entstehen dreidimensionale Arbeiten, die durch den ausgewählten Herstellungsprozess, neue, teils unvorhersehbare Strukturen und Muster offenbaren. Die japanische Manga- und Anime-Kultur manifestiert sich neu und lässt dabei ein Innenleben zum Vorschein kommen, das, repräsentativ für die japanische Gesellschaft mit ihren aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, tief blicken lässt und neue Perspektiven offenbart.

16 09, 2011

“My Affection for Idols” – neue Ausstellung der Textilkünstlerin Natsuki Ohtake

Micheko Galerie macht sich gerade frisch für seine neue Ausstellung. “My Affection for Idols” mit neuen Arbeiten der japanischen Textilkünstlerin Natsuki Ohtake ist vom 23. September bis 19. November 2011 zu sehen.  Zur Eröffnung, am Donnerstag, den 22. September 2011, von 19 bis ca. 21 Uhr, laden wir Sie gerne ein. Das ist auch eine gute Gelegenheit, die Künstlerin persönlich kennenzulernen. Sie kommt natürlich zu ihrer ersten Ausstellung in Europa persönlich vorbei.

11 04, 2011

HOME FROM HOME, Satomi Shirai (Arbeiten 2006-2010)

Satomi Shirai, geboren in Tokio, lebt seit einigen Jahren in New York. In den letzten zwei Jahren haben ihre Arbeiten viel Aufmerksamkeit erregt, nachdem sie in verschiedenen Gruppen-Ausstellungen in der National Portrait Gallery in London und der Smithsonian National Portrait Gallery in Washington DC ausgestellt wurde. Ihre aktuelle Serie „HOME FROM HOME” behandelt die beengten Lebensräume junger Ausländer in ihnen fremden Umgebungen, in denen sie nie ganz heimisch werden und wo sie meistens auf wenigen Quadratmetern leben. Dort gehen sie in ihren Habseligkeiten oft unter, verschwinden und verlieren dabei oft auch ihre eigene Identität. Oft kann man die Akteure in den Fotografien von Satomi Shirai nicht erkennen. Es handelt sich um anonyme Bewohner gesichtsloser Wohnräume. Trotzdem kann der Betrachter dieser Bilder Reminiszenzen der jeweiligen nationalen Abstammung, derer kultureller Identität und individueller Lebensgeschichte erkennen. Es sind Zeichen, die vom Willen derer zeugen, die sich nicht unterkriegen lassen wollen und ihren Weg zur eigenständigen Identität finden werden.

20 10, 2010

Einführung zur Ausstellung “Die Welt dahinter” von Muga Miyahara

Eine Frau. Schlafend. Träumend? Fische. Viele Fische. Immer mehr Fische. Nass, kalt, glatt. Gefühle des  Ekels und Schauderns? Eine Frau. Schlafend. Alpträumend? „Als Kind“, schreibt Muga Miyahara, „hasste ich es Fisch zu essen. Aber mein Vater bestand darauf und sagte immer wieder: ‚Iss Fisch! Iss Fisch!’ Das bereitete mir große seelische Qualen…“ Diese Kindheitserinnerung war die Inspiration für „A Memory of a Fish is there…“ einen der bekanntesten Bildzyklen des Künstlers. In immer neuen Variationen zeigt er eine junge nackte Frau und Fische und setzt sich auf diese Weise mit dem Trauma seiner Jugend auseinander. Der Betrachter mag die Gefühle des Ekels teilen, die Miyahara mit Fischen verbindet oder er mag die Fotografien auf seine Weise deuten. Surreal und verstörend wirken die Szenen auf jeden Fall.