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26 08, 2016

„KIRI GA II“ – neue zeitgenössische Scherenschnitte von Risa Fukui

In Europa denken wir bei dem Begriff Scherenschnitt meistens an schwarze Silhouetten von Portraits in Seitenansicht. Besonders populär war die Kunst des Scherenschnitts in Deutschland im 18. Jahrhundert und bis ca. Mitte des 19. Jahrhunderts. Dass aber der Scherenschnitt aus Asien stammt ist vielleicht weniger bekannt. Ursprünglich aus Nordchina, breitete sich diese Kunstform schnell aus und gelangte irgendwann auch nach Japan, wo der Scherenschnitt, so wie so vieles, was aus China nach Japan gelangte, adaptiert und dem japanischen Geschmack angepasst wurde. Risa Fukui, Papierkünstlerin aus Tokio, hat den Scherenschnitt zu einer Kunstform des 21. Jahrhunderts gemacht. Ihre Arbeiten sind von einer Komplexität und Perfektion, dass nur noch wenig an die relativ einfachen Schnittbewegungen des frühen Scherenschnitts erinnert.

23 05, 2016

Carving the Floating World

Wir freuen uns, in unserer Gruppenausstellung „Carving the Floating World“, eine Auswahl neuerer Holzschnitt-Arbeiten junger japanischer Künstler vorzustellen, die die jahrhundertealte Kunstform des japanischen Holzschnitts ins 21. Jahrhundert bringen.

15 03, 2016

Waiting for the New World. Neue Holzschnitt-Arbeiten von Kenichi Yokono

Nach seiner erfolgreichen ersten Ausstellung in Europa im Februar 2012 freuen wir uns, weitere Arbeiten von Kenichi Yokono zeigen zu können. Der in Kanazawa, Japan lebende Künstler nutzt traditionelle Holzschnitt-Techniken, um auf die ihm eigene, exzentrische Art und Weise, die Lebensmodelle des japanischen Suburbia in Frage zu stellen.

27 01, 2016

Jewellery Box

Wenn man eine geschlossene Schmuckschatulle betrachtet, erweckt das Neugierde. Man möchte wissen, was für kleine Schätze sich darin befinden mögen. Kurz vor dem Öffnen der Schatulle wächst die Vorfreude auf das, was man gleich entdecken möge.

13 12, 2015

Keita Sagaki: Im Detail steckt das Ganze.

Der japanische Künstler Keita Sagaki schafft dichte Mikrokosmen aus winzigen Doodles, sogenannten „Kritzeleien“, deren Summe ein größeres Ganzes ergeben. Oft ist es eine Neuinterpretation weltbekannter Kunstwerke, wie zum Beispiel Leonardo Da Vincis „letztes Abendmahl“ oder Holzschnitten von Hokusai.

21 10, 2015

OHAKO

Kunst und Handwerk gehören in Japan zusammen. Es gibt dort das eine nicht ohne das andere. Angewandte Kunst aus Japan ist eine Freude für die Sinne. Micheko Galerie hat sich seit seinen Anfängen stets der gesamten Bandbreite der Künste Japans gewidmet. Unsere letzte Ausstellung in diesem Jahr bringt Ihnen Keramik-, Metall-, Glas-, Lackkunst und vieles mehr für Ihre eigene Freude, aber auch als perfekte Präsentideen für das bevorstehende Weihnachtsfest.

21 07, 2015

LIEBESBRIEFE – LOVE LETTERS

Chika Osaka, geboren 1984, ist eine der populärsten jungen Künstlerinnen Japans. Sie ist in ihrer Heimat eine der besten Lithographie- und Aquarellkünstlerinnen der Gegenwart. Ihre Ausstellungen sind stets ausverkauft. Die Gruppenausstellung „Kizuna”, im Herbst 2013 bei Micheko, war für Chika Osaka die erste Gelegenheit, ihrer Arbeiten außerhalb Japans zu zeigen. Das Münchner Publikum zeigte sich begeistert von dem subtilen Humor und der Energie, die ihre künstlerisch und technisch herausragenden Arbeiten ausstrahlen.

16 05, 2015

Circles, neue Fotografien von Tomohide Ikeya

Micheko freut sich, neue Arbeiten von Tomohide Ikeya zeigen zu können. Der bekannte Fotokünstler war seit seinen beiden sehr erfolgreichen Münchner Ausstellungen im Sommer 2010 und 2012, weiterhin sehr aktiv im Fortführen seiner Werkreihen „Breath“ und „Moon“. Hinzu kommen Bilder seiner Serie „Wave“, die bisher nicht außerhalb Japans gezeigt wurden. Sehr erfolgreich auch als Mode- und Werbefotograf, liebt es Ikeya, seine Passion für das Meer und den Tauchsport mit seinen persönlichen Foto-Projekten zu verbinden. Die Ergebnisse erinnern an Butoh, die moderne japanische Tanzform, die nach dem 2. Weltkrieg entwickelt wurde. Dramatisch in ihrer Ausdrucksform, aber stets ästhetisch, elegant und höchst expressiv. Dies haben alle Foto-Serien von Ikeya gemeinsam.

26 03, 2015

NEO JAPAN, digitale Techniken in Malerei und illustration

„Bye bye Kitty“. Die im Jahr 2011 von der Japan Society Gallery in New York unter diesem Titel gezeigte Ausstellung markierte den wohl jüngsten Wendepunkt in der zeitgenössischen bildenden Kunst Japans. Von den Kuratoren selbst zwischen Himmel und Hölle verortet zeigte sie die Abkehr einer neuen Generation von Künstlerinnen und Künstlern weg von den bislang stark nationalen geprägten Einflüssen hin zu westlichen, vor allem amerikanischen Strömungen. Und es kennzeichnete den Abschied von einem in Japan sehr wichtigen Wort: kawaii, was so viel meint wie süß oder niedlich und in den Comic- Figuren mit den großen runden Augen oder in Plüschtieren bis heute seinen Ausdruck und den Erfolg bei dem überwiegenden Teil der japanischen Bevölkerung findet.

27 02, 2015

MÖBIUS, neuer Schmuck von Akiko Kurihara und Misato Seki

Ein Möbiusband ist eine zweidimensionale Struktur in der Topologie, die nur eine Kante und eine Fläche hat. Sie ist nicht orientierbar, das heißt, man kann nicht zwischen unten und oben oder zwischen innen und außen unterscheiden. Es wurde im Jahr 1858 unabhängig voneinander von dem Göttinger Mathematiker und Physiker Johann Benedict Listing und dem Leipziger Mathematiker und Astronomen August Ferdinand Möbius beschrieben.