Micheko @ NIGHT ART MUNICH 2013

Micheko @ NIGHT ART MÜNCHEN 2013

Liebe Freunde von Micheko,

besuchen Sie uns zur NIGHT ART 2013 am Samstag, den 11. Mai 2013. Die Galerien der Initiative Münchner Galerien zeitgenössischer Kunst öffnen für Sie von 11 Uhr bis  23 Uhr. Mehr Infos dazu hier.
Es sind die letzten Tage unserer Ausstellung “WAS IT A CAT I SAW?” mit Autorenschmuck von Akiko Kurihara und Skulpturen von Go Segawa. Die Ausstellung endet am Samstag, den 18. Mai um 16 Uhr.

Exklusiv zur NIGHT ART 2013 präsentieren wir “MEHR KUNST TRAGEN!”, zwei Schülerinnen der MD.H, Mediadesign Hochschule München, ein Student der Münchner Akademie der bildenden Künste, sowie eine freischaffende Künstlerin interpretieren auf ihre ganz persönliche Art SUMI-E, japanische Tuschemalerei auf einem “long T-shirt” des Münchner Mode-Labels MOMA LI von Monika Liebetanz. Wir stellen Ihnen vier “Umkleidekabinen” der besonderen Art zur Verfügung. Sie werden Ihren Spaß haben!

Um 18 Uhr präsentiert Monika Liebetanz das Projekt “MEHR KUNST TRAGEN!” und stellt die Künstler vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzliche Grüße von

Keiko Tanaka & Michele Vitucci

WAS IT A CAT I SAW?

Autorenschmuck von Akiko Kurihara und faltbare Skulpturen von Go Segawa bei Micheko

Parallel zur Internationalen Handwerksmesse (IHM) finden in München alljährlich die Schmuck-Tage statt. Vom 6. bis 12. März trifft sich wieder die internationale Autorenschmuck-Szene bei uns an der Isar. Bei rund 85 registrierten Events kommen Künstler, Sammler, Galeristen, Studenten und Professoren von Schmuckkunst-Klassen aus der ganzen Welt zusammen und machen sich ein Bild von den neuesten Arbeiten der besten Schmuckkünstler.

In den vergangenen beiden Jahren stellte Micheko seine Räume Schmuckkünstlerinnen für eine Woche zur Verfügung und verband somit den Autorenschmuck mit anderen Medien, wie zum Beispiel Fotografie oder Holzschnitte. Dieses Jahr erweitern wir den Zeitraum und freuen uns, für Akiko Kurihara, die schon 2011 und 2012 bei Micheko ihre Schmuckkonzepte gezeigt hatte, eine längere Ausstellung in Kooperation mit dem Bildhauer Go Segawa auszurichten.

Der anfangs etwas seltsam klingende Titel der Ausstellung „WAS IT A CAT I SAW?“, einem englischen Palindrom, passt zu den Arbeiten von Akiko Kurihara und Go Segawa recht gut. Dieses Palindrom steht stellvertretend für die vermeintlichen Illusionen, die unseren Sinnen gelegentlich Streiche spielen.

Die dreidimensionalen Arbeiten von Go Segawa setzen sich aus Kunststoff-Folien zusammen. Auf eine Folie wird eine Farbe aufgetragen, oder eine Linie gezeichnet als zweidimensionale Welt, aber wenn die Folien zusammengesetzt werden, erscheint vor uns die dreidimensionale Realität der Skulpturen des Künstlers. Aber ist seine Arbeit wirklich dreidimensional, oder waren wir nur nicht aufmerksam genug? In seinen Arbeiten zeigt der Künstler die Verbindungen zwischen der zwei- und dreidimensionalen Welt.

Eine der neuen Schmuckarbeiten von Akiko Kurihara, „human chain“, hinterfragt ganz nebenbei zwischenmenschliche Beziehungen. Auf den ersten Blick denkt man bei dieser Arbeit an eine Dornenkette, dabei sind es Arme und Beine von kleinen Menschenfigürchen. Vielleicht sollten wir uns doch nicht zu viel Nähe zu anderen Menschen wünschen? Ist unser Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit nur eine Illusion?

Akiko Kuriharas Konzept hinter ihren neueren Schmuck-Arbeiten basiert auf mathematischen Wahrheiten. Eine ihrer neuen Halsketten visualisiert im genauen Maßstab die Distanz zwischen Erde und Mond und zeigt gleichzeitig das Verhältnis des jeweiligen Volumens von Erde und Mond. Die Schönheit der mathematischen Exaktheit lässt sich auch in der Schmuckkunst zeitlos schön zeigen.

Die so unterschiedlichen und doch verwandten Arbeiten von Akiko Kurihara und Go Segawa ergänzen sich sehr gut in einer gemeinsamen Ausstellung. Akiko Kuriharas Arbeiten sind mehr als nur Schmuck. Ihr Konzept, das stets hinter ihren Arbeiten steht, ähnelt dem japanischen Haiku, einer sehr alten Kurzgedichtform, die auch heute noch sehr populär ist. Trotzdem hat ihr Schmuck eine Tiefe und Zeitlosigkeit, das ihn zu tragbarer Kunst macht, gleichberechtigt mit allen anderen Kunstformen, die in der heutigen Kunstwelt eine Rolle spielen.

Go Segawa geht mit seinen faltbaren Skulpturen den entgegengesetzten Weg. Aus üblicherweise „schwerer“ Kunst macht er spielerisch leichte Skulpturen, die in einen Umschlag gesteckt und überall hin mitgenommen werden kann. Auch seine Kunst ist tragbar. Vielleicht nicht als Kette oder als Ring, aber als immer präsente Skulptur, die immer dann aufgestellt werden kann, wo man sich gerade aufhält. Lassen Sie sich von diesen neuen Spielformen der Kunst überraschen und bezaubern.

über Akiko Kurihara

Geboren 1975 in Sapporo, Japan, graduierte sie 2010 bei Prof. Otto Künzli an der Münchner Akademie der bildenden Künste. Ihre Karriere als Schmuckkünstlerin umfasst in der Zwischenzeit 15 Jahre, in denen Akiko Kuriharavielfältige Arbeiten aus den verschiedensten Materialien geschaffen hat. Es fällt auf, dass der Schmuck von Akiko Kurihara stets ein Augenzwinkern und Lächeln beim Betrachter auslöst. Kuriharas Humor materialisiert sich in ihren Schmuckarbeiten. Die Trägerinnen und Träger ihres Schmucks kommunizieren stets, dass man sich selbst nie zu ernst nehmen sollte. Über ihre Arbeit sagt Kurihara: „Ich erwarte mir, dass ich durch meinen Humor, den ich in jede meiner Schmuckarbeiten stecke, eine ganz persönliche Verbindung mit der Trägerin oder dem Träger eingehe, und mittelbar auch mit den Menschen, die diesen Schmuck sehen.“ Den vollständigen Werdegang von Akiko Kurihara finden Sie hier.

über Go Segawa

Geboren 1970 in Saitama, Japan. Seit ca. 12 Jahren lebt und arbeitet der Bildhauer in der Nähe von Paris. Seit einigen Jahren widmet er sich kleinen Skulpturen aus Kunststofffolien. Aus dem ursprünglichen Original, das er mit Acrylfarben bemalt oder auf das er Schichten gescannter Objekte aufträgt, schafft er kleinformatige Editionen, die zusammengeklappt und in einen speziell dafür angefertigten Umschlag überall mitgenommen werden können. Sozusagen Kunst zum mitnehmen.

Unsere Ausstellungen 2013

Heute freuen wir uns, Ihnen unser Ausstellungs-Jahresprogramm für 2013 vorstellen zu können. Wir würden uns freuen, Sie bei der einen oder anderen Ausstellungs-Eröffnung begrüßen zu dürfen.

  • 07. März bis 18. Mai 2013: AKIKO KURIHARA & GO SEGAWA, “WAS IT A CAT I SAW?”, Schmuck und Skulpturen
  • 07. Juni bis 27. Juli 2013: ROBERT VOIT, Fotografien
  • 02. August bis 14. September 2013: Gruppenausstellung mit den Künstlern der Galerie
  • 20. September bis 16. November 2013: Gruppenausstellung mit KUMI YAMASHITA, FUCO UEDA, MARI INUKAI, KEIKO MASUMOTO, YUKO TAKATSUDO, „Kizuna/Beziehungen”

Immer am Abend des Vortags feiern wir die Ausstellungs-Eröffnung bei uns in der Galerie von 19 bis 21 Uhr. Dazu werden Sie natürlich immer separat eingeladen. Aber vielleicht wollen Sie sich schon jetzt diese Daten in Ihren Kalender eintragen. Wir garantieren Ihnen einen Kunstgenuss, der sich abhebt. Micheko steht für Kunst, die auch handwerklich fundiert ist.

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IN EIGENER SACHE: Unser Erfolg als Galerie hängt davon ab, dass wir bekannt werden. Dazu reicht es nicht, nur ein gutes Konzept und ein gutes Programm zu haben und ganz viel Werbung zu machen. Nur die Mundpropaganda hilft wirklich weiter. Also, falls Sie der Meinung sind, dass Micheko und die Arbeit, die dahinter steckt, empfehlenswert ist, dann bitte empfehlen Sie uns an Ihre Freunde, Bekannte und Kollegen weiter. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Das bringt auch viele positive Karmapunkte!